Verleihung der Sepp Herberger Urkunde an den SV Klausen am 28.03.2014

Im Congress Center Rosengarten in Mannheim erhielten am letzten Freitagabend zehn Fußballvereine aus Deutschland die Sepp-Herberger-Urkunde.

Seit ihrer Gründung zeichnet die älteste Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes mit der Urkunde auf Vorschlag der DFB-Landesverbände Fußballvereine für besonderes Engagement aus.

In den Kategorien Behindertenfußball, Resozialisierung, Schule und Verein sowie Sozialwerk wurden Geldpreise im Gesamtwert von 35.000 Euro vergeben.

Zu den zehn Preisträgern zählt auch unser SV Klausen 1929 e.V., wir haben in der Kategorie „Resozialisierung“ den zweiten Platz belegt.

Dabei wurde unser  Verein für seine außergewöhnlichen Leistungen bei der Integration junger Strafgefangener aus der Jugendstrafanstalt Wittlich mit einer Urkunde und einem Preisgeld  ausgezeichnet.

 

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Artikel des Trierischen Volksfreund am 04.04.14

Zurück ins Leben

Besondere Ehre für den SV Klausen: Für sein Resozialisierungsprojekt ist der Verein mit der Sepp-Herberger-Urkunde ausgezeichnet worden. Bundesweit hat er dabei in der Kategorie Resozialisierung den zweiten Platz belegt.
Klausen. Der ehemalige Bundestrainer Sepp Herberger hat nicht nur ewige Fußballweisheiten hinterlassen. Er hat auch die Sepp-Herberger-Stiftung initiiert, die jährlich sozial engagierte Fußballvereine auszeichnet. Zu den Preisträgern gehört seit diesem Jahr auch der SV Klausen.
Damit honorierte die Stiftung ein seit 2009 laufendes Projekt des Vereins. In Zusammenarbeit mit der Jugendstrafanstalt Wittlich werden jugendliche Strafgefangene während ihrer Haftzeit in den regulären Trainings- und Spielbetrieb integriert. Die neuen Mitspieler sollen auf diese Weise Kameradschaft und soziale Verantwortung erleben und leichter ins "normale Leben" zurückkehren. Bisher ist es dem SV Klausen auf diese Weise gelungen, in den letzten Jahren 14 Jugendliche in verschiedene Vereine zu integrieren. Damit die Inhaftierten an Training und Spielen teilnehmen können, muss der Verein bis zu drei Mal pro Woche einen Fahrdienst zwischen der Jugendstrafanstalt und Klausen organisieren. "Das alles würde nicht funktionieren, wenn nicht der Trainer und die ganze Mannschaft dahinter stehen würden", lobt Jürgen Czerny, erster Vorsitzender des SV Klausen.
Zusammen mit Jürgen Thul, dem Schriftführer des Vereins, ist er zur Preisverleihung nach Mannheim gefahren. Dort haben sie DFB-Funktionäre und Klaus Schlappner, den ehemaligen Trainer von Waldhof Mannheim, getroffen. Beim anschließenden Essen haben sie mit Dieter Kürten an einem Tisch gesessen. "Das war ein besonderes Erlebnis. Und dass die Prominenten auf uns zukamen und uns gratulierten - sonst ist das doch umgekehrt", schildern die beiden Klausener ihre Eindrücke.
Für die Zukunft wünschen sie sich, dass die Preisverleihung einen kleinen Werbeeffekt für sie hat. "Wir hoffen, durch die Preisverleihung Sponsoren auf uns aufmerksam zu machen, damit wir das Resozialisierungsprojekt fortführen können", erklärt Jürgen Thul.
Ein bescheidener Wunsch für ein Projekt, auf den ein Sepp-Herberger-Zitat passt: "Stolz in der Niederlage und Bescheidenheit im Sieg, das zahlt sich letzten Endes aus."
 
(Quelle: www.volksfreund.de)

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